Ein Königssohn, der Mops hieß (oder Mucks?): von Phantasie-Inschriften, antiken Fabeleien und Namenbelegen zwischen Pylos und Karatepe
Abstract
Dem Historiker Xanthos, der Lyder genannt und im 5. Jh. v. Chr. lebend, wurde eine seltsame Geschichte zugeschrieben, die einen Lyder namens Mopsos mit der Stadt Askalon, dem heutigen Aschkelon im Süden Israels, verbindet. Er habe da wegen ihrer Hybris die Atargatis [eigentlich eine Göttin] zusammen mit ihrem Sohn Ichthys [Fisch] in einem See ertränkt, und sie sei von Fischen gefressen worden – offenbar eine krude euhemeristische Erfindung. Athenaios führt sie – nicht mehr als zwei Sätze – in den ‚Deipnosophistai‘ (VIII 37) nach dem Historiker Mnaseas an. Da Mopsos ein griechischer Name (vor allem von zwei sagenhaften Sehern) ist1 , dürfte er hier an die Stelle des gräzisierten lydischen Namens Moxos getreten sein: Nikolaos von Damaskus berichtet von einem Lyderkönig dieses Namens, und er hat mit dem Mopsos des Xanthos das Ertränken in einem See gemeinsam2
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Keywords
References
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Details
Primary Language
German
Subjects
-
Journal Section
Research Article
Authors
Diether Schürr
This is me
Germany
Publication Date
May 15, 2019
Submission Date
October 20, 2018
Acceptance Date
January 13, 2019
Published in Issue
Year 2019 Volume: 17