Research Article

Ein Königssohn, der Mops hieß (oder Mucks?): von Phantasie-Inschriften, antiken Fabeleien und Namenbelegen zwischen Pylos und Karatepe

Volume: 17 May 15, 2019
  • Diether Schürr
TR EN DE

Ein Königssohn, der Mops hieß (oder Mucks?): von Phantasie-Inschriften, antiken Fabeleien und Namenbelegen zwischen Pylos und Karatepe

Abstract

Dem Historiker Xanthos, der Lyder genannt und im 5. Jh. v. Chr. lebend, wurde eine seltsame Geschichte zugeschrieben, die einen Lyder namens Mopsos mit der Stadt Askalon, dem heutigen Aschkelon im Süden Israels, verbindet. Er habe da wegen ihrer Hybris die Atargatis [eigentlich eine Göttin] zusammen mit ihrem Sohn Ichthys [Fisch] in einem See ertränkt, und sie sei von Fischen gefressen worden – offenbar eine krude euhemeristische Erfindung. Athenaios führt sie – nicht mehr als zwei Sätze – in den ‚Deipnosophistai‘ (VIII 37) nach dem Historiker Mnaseas an. Da Mopsos ein griechischer Name (vor allem von zwei sagenhaften Sehern) ist1 , dürfte er hier an die Stelle des gräzisierten lydischen Namens Moxos getreten sein: Nikolaos von Damaskus berichtet von einem Lyderkönig dieses Namens, und er hat mit dem Mopsos des Xanthos das Ertränken in einem See gemeinsam2
.

Keywords

References

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Details

Primary Language

German

Subjects

-

Journal Section

Research Article

Authors

Diether Schürr This is me
Germany

Publication Date

May 15, 2019

Submission Date

October 20, 2018

Acceptance Date

January 13, 2019

Published in Issue

Year 2019 Volume: 17

APA
Schürr, D. (2019). Ein Königssohn, der Mops hieß (oder Mucks?): von Phantasie-Inschriften, antiken Fabeleien und Namenbelegen zwischen Pylos und Karatepe. Gephyra, 17, 11-23. https://doi.org/10.37095/gephyra.499180
AMA
1.Schürr D. Ein Königssohn, der Mops hieß (oder Mucks?): von Phantasie-Inschriften, antiken Fabeleien und Namenbelegen zwischen Pylos und Karatepe. GEPHYRA. 2019;17:11-23. doi:10.37095/gephyra.499180
Chicago
Schürr, Diether. 2019. “Ein Königssohn, Der Mops Hieß (oder Mucks?): Von Phantasie-Inschriften, Antiken Fabeleien Und Namenbelegen Zwischen Pylos Und Karatepe”. Gephyra 17 (May): 11-23. https://doi.org/10.37095/gephyra.499180.
EndNote
Schürr D (May 1, 2019) Ein Königssohn, der Mops hieß (oder Mucks?): von Phantasie-Inschriften, antiken Fabeleien und Namenbelegen zwischen Pylos und Karatepe. Gephyra 17 11–23.
IEEE
[1]D. Schürr, “Ein Königssohn, der Mops hieß (oder Mucks?): von Phantasie-Inschriften, antiken Fabeleien und Namenbelegen zwischen Pylos und Karatepe”, GEPHYRA, vol. 17, pp. 11–23, May 2019, doi: 10.37095/gephyra.499180.
ISNAD
Schürr, Diether. “Ein Königssohn, Der Mops Hieß (oder Mucks?): Von Phantasie-Inschriften, Antiken Fabeleien Und Namenbelegen Zwischen Pylos Und Karatepe”. Gephyra 17 (May 1, 2019): 11-23. https://doi.org/10.37095/gephyra.499180.
JAMA
1.Schürr D. Ein Königssohn, der Mops hieß (oder Mucks?): von Phantasie-Inschriften, antiken Fabeleien und Namenbelegen zwischen Pylos und Karatepe. GEPHYRA. 2019;17:11–23.
MLA
Schürr, Diether. “Ein Königssohn, Der Mops Hieß (oder Mucks?): Von Phantasie-Inschriften, Antiken Fabeleien Und Namenbelegen Zwischen Pylos Und Karatepe”. Gephyra, vol. 17, May 2019, pp. 11-23, doi:10.37095/gephyra.499180.
Vancouver
1.Diether Schürr. Ein Königssohn, der Mops hieß (oder Mucks?): von Phantasie-Inschriften, antiken Fabeleien und Namenbelegen zwischen Pylos und Karatepe. GEPHYRA. 2019 May 1;17:11-23. doi:10.37095/gephyra.499180

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