Der Erlkönig im Spiegellicht des Teufels Erlik
Öz
Als
Weltautor ist der deutsche Dichter Johann Wolfgang von Goethe mit seinen Werken
„Werther“ und „Faust“ unumstritten ein weit beliebter und prominenter Autor des
18. Jh.s. Ein ebenso beliebtes Werk des Autors ist die Ballade vom „Erlkönig“,
eine typisch lyrische Gattung der deutschen Dichtung der Romantik. Dass es sich
hierbei nicht um ein rein zum Tanzen gesungenes Lied handelt, sondern vielmehr eine
in sich geschlossene Welt von Symbolen dargestellt wird, ist bereits dem Titel
zu entnehmen.
Begriff, Bedeutung und Funktion der
Figuration „Erlkönig“ stehen so als Thema und Fragestellung im Mittelpunkt der
Diskussion des Beitrags. Handelt es sich bei dem benannten Begriff und Titeltext
um eine Inspiration Goethes aufgrund einer missverstandenen Übersetzung
Herders? Oder ist unter dieser Begrifflichkeit doch ein Geisterwesen, gar ein
König der Geister zu verstehen, was wiederum die Bedeutungsvielfalt und die
Symbolwelt des Volkstümlich-Mythologischen als Grundwissen voraussetzt. In
diesem Sinne kommt der gesamte Bedeutungskomplex des Textes dem türkischen Volksglauben
vom Alkarısı (wörtlich „Rote Frau“) einerseits und Karabasan (wörtlich
„Schwarz-Druck“) andererseits nahe, zumal der Text mit dem tragischen Schicksal
des fiebernden und halluzinierenden Kindes ein Ende nimmt.
Ziel des Beitrages ist so die Aufdeckung der
verschlüsselten Botschaften des Textes; Symbole, kulturelle Werte und
Handlungsmuster der Textstruktur sollen im Rahmen der volkskundlich-kritischen Textanalyse
unter Einbeziehung der Hermeneutik anhand von Fallbeispielen der deutschen und türkischen
Volksdichtung herausgearbeitet werden.
Anahtar Kelimeler
Kaynakça
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Ayrıntılar
Birincil Dil
Almanca
Konular
-
Bölüm
Araştırma Makalesi
Yazarlar
Meral Ozan
Abant Izzet Baysal Üniversitesi
Türkiye
Yayımlanma Tarihi
1 Haziran 2014
Gönderilme Tarihi
11 Mart 2014
Kabul Tarihi
25 Mayıs 2014
Yayımlandığı Sayı
Yıl 2014 Cilt: 2 Sayı: 1