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Ein „haymatloser“ Übersetzer in der Türkei: Cornelius Bischoff

30 Eylül 2020
  • Müge Arslan Karabulut *
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Ein „haymatloser“ Übersetzer in der Türkei: Cornelius Bischoff

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Die Übersetzung, insbesondere die literarische, ist vor allem eine Art Kulturübertragung. Neben der Beherrschung der Sprachen setzt sie die Kenntnis des Allgemeinen und Besonderen des Landes wie Kultur, Tradition, Glauben, geschichtliche und gesellschaftliche Begebenheiten und auch soziale Strukturen voraus. Wenn die Sprachen und Kulturen tiefgreifend wahrgenommen werden, können die übersetzten Texte die Adressaten erreichen, d.h., dass die Ausgangssprache und -kultur für die Zielrezipienten verständlich sein können. So wird der Übersetzer als Kulturträger angenommen. Cornelius Bischoff ist beispielsweise ein wohlbekannter Name für den deutschen und türkischen Literaturkreis. Er ist vor allem bekannt als „der deutscheste Türke und der türkischste Deutsche“ sowie als eine Brücke zwischen Deutschland und der Türkei. Das Ziel der vorliegenden Arbeit ist es, Cornelius Bischoff, einen Kulturträger zwischen der deutschen und türkischen Übersetzung, zu behandeln. Als ein „Haymatloser“ fand er in der Türkei die Möglichkeit, die türkische Sprache und Kultur wesentlich kennenzulernen und viele türkische Werke ins Deutsche zu übersetzen. Als ein Übersetzer trug er zuallererst dazu bei, die türkische Literatur, die bedeutenden türkischen Schriftsteller, die türkische Kultur und Tradition sowie den türkischen Sprachgebrauch in Deutschland bekannt zu machen. In der vorliegenden Arbeit wird die Besonderheit Bischoffs in der Übersetzungswelt im Hinblick auf drei Aspekte diskutiert: zuerst im Hinblick auf den Zusammenhang seiner Wurzeln in der Türkei und im Türkischen -schon in seinen Wurzeln, besonders mütterlicherseits, wurde das Türkische verinnerlicht-, dann auf die in der Türkei verbrachten Jahre -die Jahre, in denen er „haymatlos“ genannt wurde- und zuletzt auf die Wahrnehmung und Aneignung der türkischen Sprache, Kultur und Gesellschaft – was auf ihn lebenslang einwirkte-. In diesem Kontext wird versucht, sein Leben, seine Werke und seine Wirkung im Rahmen der übersetzerischen Tätigkeit zu analysieren.

Anahtar Kelimeler

Kaynakça

  1. Alkok, Pervin (2007): Phraseologismen als Übersetzungsproblem. Eine türkisch-deutsche Analyse auf der Grundlage von Yaşar Kemals Werk „Fırat Suyu Kann Akıyor Baksana“ und Cornelius Bischoffs deutsche Übersetzung „Die Ameiseninsel“. Magisterarbeit. Mersin Universität. Institut für Sozialwissenschaften. Mersin.
  2. Arslan, Müge (2013): Die Lexeme „Heimatlos“ und „Heimatlosigkeit“ im Deutschen und im Türkischen. Hacettepe Universität Institut für Sozialwissenschaften, Magisterarbeit. Ankara.
  3. Balcı, Tahir (2015): Yaşar Kemal’in “Kuşlar da Gitti” Romanı ve Almanca Çevirisindeki Renk Sözcükleri. Yaşar Kemal Çukurova Ödülü 2015. In: Duyuler, D., Ed., Ankara: Öz Baran Ofset. 223-232.
  4. Bartsch, Patrick (1999: Kritik der deutschen Übersetzungen von Yaşar Kemals Ince Memed. Magisterarbeit, Türkologie. Otto Friedrich Universität, Bamberg.
  5. Bischoff, Cornelius (2010): Dilimin Sınırları. Değişen Sosyal Hayat ve Çeviri Dili Türkçe. In: Pazarkaya, İ. (Hg.). Dilin Çağrısı. Yüksek Pazarkaya Ellinci Sanat Yılında Armağan. İstanbul: Tüyap. 169-174.
  6. Bischoff, Cornelius (1996): Vortrag zum Thema: Nachkommen der Exilanten als Brücke zwischen den Völkern. In: Tömer Çeviri Dergisi. Sayı 9/Güz 96. 44-48.
  7. Bischoff, Cornelius (1989): Probleme bei der Übersetzung türkischer Partizipien. In: Übersetzer-Workshop. 22-24. November 1988 im Kulturinstitut. Dosttan Dosta Kitap, Dialog durch Literatur. 35-41.
  8. Bozay, Kemal (2001): Exil Türkei. Ein Forschungsbeitrag zur deutschsprachigen Emigration in der Türkei (1933-1945). Münster: LIT Verlag.

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Müge Arslan Karabulut * Bu kişi benim
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Yayımlanma Tarihi

30 Eylül 2020

Gönderilme Tarihi

30 Temmuz 2020

Kabul Tarihi

30 Eylül 2020

Yayımlandığı Sayı

Yıl 2020

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APA
Arslan Karabulut, M. (2020). Ein „haymatloser“ Übersetzer in der Türkei: Cornelius Bischoff. Diyalog Interkulturelle Zeitschrift Für Germanistik, 195-222. https://doi.org/10.37583/diyalog.802275
AMA
1.Arslan Karabulut M. Ein „haymatloser“ Übersetzer in der Türkei: Cornelius Bischoff. DİYALOG. Published online 01 Eylül 2020:195-222. doi:10.37583/diyalog.802275
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Arslan Karabulut, Müge. 2020. “Ein „haymatloser“ Übersetzer in der Türkei: Cornelius Bischoff”. Diyalog Interkulturelle Zeitschrift Für Germanistik, Eylül 1, 195-222. https://doi.org/10.37583/diyalog.802275.
EndNote
Arslan Karabulut M (01 Eylül 2020) Ein „haymatloser“ Übersetzer in der Türkei: Cornelius Bischoff. Diyalog Interkulturelle Zeitschrift Für Germanistik 195–222.
IEEE
[1]M. Arslan Karabulut, “Ein „haymatloser“ Übersetzer in der Türkei: Cornelius Bischoff”, DİYALOG, ss. 195–222, Eyl. 2020, doi: 10.37583/diyalog.802275.
ISNAD
Arslan Karabulut, Müge. “Ein „haymatloser“ Übersetzer in der Türkei: Cornelius Bischoff”. Diyalog Interkulturelle Zeitschrift Für Germanistik. 01 Eylül 2020. 195-222. https://doi.org/10.37583/diyalog.802275.
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1.Arslan Karabulut M. Ein „haymatloser“ Übersetzer in der Türkei: Cornelius Bischoff. DİYALOG. 2020;:195–222.
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Arslan Karabulut, Müge. “Ein „haymatloser“ Übersetzer in der Türkei: Cornelius Bischoff”. Diyalog Interkulturelle Zeitschrift Für Germanistik, Eylül 2020, ss. 195-22, doi:10.37583/diyalog.802275.
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1.Müge Arslan Karabulut. Ein „haymatloser“ Übersetzer in der Türkei: Cornelius Bischoff. DİYALOG. 01 Eylül 2020;195-222. doi:10.37583/diyalog.802275

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